Herzlich willkommen!

Der Dienst am Altar

 Wenn man  im Internet nach dem Stichwort "Ministranten" sucht, dann findet man einige Definitionen. Die meisten beziehen sich auf den Ursprung des Wortes ("ministrare" lat. "dienen"). Der ist es auch, der uns mit den Ministern verbindet. Minister dienen dem Volk.

Wem dienen wir?

Nach außen hin mag es den Anschein haben, dass wir dem Priester dienen, ihm helfen, den "Tisch" zu decken und ihm leuchten, damit er die Buchstaben im Evangeliar entziffern kann.

Das mag ja auch stimmen, aber es würde einer Banalisierung gleichkommen. Denn wenn wir nun bedenken, dass im Evangelium und in der Eucharistie Gott selbst in der Gestalt des Wortes und des Fleisches und Blutes Christi anwesend ist, dann wird auf einmal aus dem einfachen Dienst für den Pfarrer ein Dienst an Gott. Eine Ehre, auf die man als Ministrant zu Recht stolz sein darf.

 Als Ministrant macht man den Gottesdienst also zu dem Fest, das Gott gebührt - wer schon mal einen Gottesdienst ohne Ministranten erleben durfte, der wird wissen, wovon ich spreche.

Einen dritten Dienst, den wir als Ministranten vollführen, ist der an der Gemeinde. Wir sorgen dafür, dass die Messe glatt läuft und nicht der Pfarrer selbst sich um den Kleinkram kümmern muss, sondern sich komplett auf die Messe konzentrieren kann. Das erleichtert dem Priester die Arbeit und der Gemeinde eine konzentrierte Teilnahme am Gottesdienst.

Der Ministrantendienst lässt sich also in drei Teile spalten:

 

- Dienst für den Priester

- Dienst für die Gemeinde 

- Dienst an GOTT 

 

Wenn man jetzt aber einen Ministranten fragen würde: "Warum bist du eigentlich Ministrant geworden?", dann würde er nicht solche Ausführungen erwidern. Die Antwort wäre schlicht und einfach:

"Weil es mir Spaß macht!" 

Ubi sumus, ibi tumultus est… sed non possumus esse ubique!